Dinge, die Sie besser nicht mit Ihrem Arbeits-PC googeln sollten

Donnerstag, 28.09.2017

Die Internet-Nutzung zu privaten Zwecken ist in vielen Unternehmen eingeschränkt erlaubt, keineswegs jedoch in allen. Und so gilt: Bei einem Verbot sollten Sie die Finger davon lassen, bei einer Erlaubnis die Nutzung auf ein Minimum begrenzen. Vorsicht ist dabei nicht nur in Sachen Nutzungsdauer geboten, sondern auch bei der Auswahl der Inhalte und Google-Anfragen.

Wer gegen die Grenzen dessen verstößt, was mit dem Arbeitsleben in Einklang zu bringen ist, muss mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bei einer exzessiven Nutzung kann das die fristlose Kündigung sein. Wer zum Beispiel Sexseiten abruft, dürfte schnell die verhaltensbedingte Kündigung in den Händen halten. Unsere Tipps, was Sie am Arbeitsplatz lieber nicht online abrufen.

Sex

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Wenn Sie nicht gerade in der Pornoindustrie arbeiten, sollten Sie Ihren Sexualtrieb bis nach Feierabend an die Leine legen. Sowohl der Sex am Arbeitsplatz als auch der Abruf einschlägiger Seiten sind tabu – vor allem während der Arbeitszeit. Auch danach ist das Thema heikel, gerade wenn der Sex Dritte belästigen könnte. Der Abruf von Pornoseiten muss generell unterbleiben, schon um den Arbeitgeber vor einem zweifelhaften Ruf zu schützen. Auch das Stöbern auf Dating-Plattformen ist Privatsache und damit ein Freizeit-Vergnügen.   

Partygelüste

Wer sein Nachtleben im Büro plant, muss mit Mitwissern rechnen: Es ist dem Arbeitgeber unter bestimmten Umständen durchaus gestattet, die Nutzung des Betriebs-PCs im Auge zu behalten. Und wollen Sie wirklich, dass Ihr Faible für Tupper-Partys allen bekannt wird? Zusätzlich gilt auch hier: Wer zu viel Zeit für Privates abzweigt, verstößt womöglich gegen seinen Arbeitsvertrag.

Hackerfreuden

Sind Dateien und Ordner im Unternehmen mit Passwörtern gesichert, die Sie nicht erhalten haben, dann ist der Inhalt auch nicht für Sie gedacht. Der Versuch, den Schutz doch noch zu knacken, wird in der IT- und Chefetage sicherlich mit Staunen registriert. Im schlechtesten Fall verlieren Sie damit auch den Zugang zu Ihrem Arbeitsplatz.

Job-Fragen

Sie haben einen Nebenjob? Dann achten Sie peinlich genau darauf, dass Sie die Arbeitszeiten trennen. Auch kurze Recherchen für einen anderen Arbeitgeber sollten unterbleiben. Das gilt übrigens auch, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Job sein sollten. Erfährt Ihr Arbeitgeber verfrüht davon, kann das mehr als atmosphärische Nachteile bedeuten. Soll der Wechsel zu einem konkurrierenden Unternehmen erfolgen, treten zusätzlich Fragen zum Vertrauen und der Sicherheit von Firmendaten auf die Agenda.

Mann vor PC mit Bildern

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28.09.2017 14:15
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