Steuerhinterziehung mit Luxusautos: Prinz von Anhalt verurteilt

Mittwoch, 13.09.2017

Wenn der Prinz zum Steuersünder wird: Das Landgericht (LG) Augsburg hatte Marcus Prinz von Anhalt zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt, weil er private Luxusautos von der Steuer abgesetzt hatte. Das hat nun auch der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil bestätigt.

Das Strafurteil wegen Steuerhinterziehung gegen den Club- und Bordellbesitzer hat der BGH in Karlsruhe bestätigt. Der Luxus-Prinz hatte den Kaufpreis privat erworbener Luxusautos von der Steuer abgesetzt, was allerdings nur für Autos zulässig ist, die zumindest teilweise einem Gewerbe zuzuordnen sind.

Steuerhinterziehung: Privat-Pkw nicht steuerlich absetzbar

Das Landgericht Augsburg war sich einig, dass Marcus Prinz von Anhalt diese Autos lediglich für private Zwecke nutze und verurteilte den Unternehmer nach einer viermonatigen Verhandlung wegen mehrerer Fälle der Steuerhinterziehung zu drei Jahren Haft.

Untersuchungshaft wird angerechnet

Dass der 50-Jährige die Strafe wirklich absitzen muss, ist allerdings unwahrscheinlich, da er bereits zwei Drittel seiner Strafe in der Untersuchungshaft verbüßt hat. Damit ist es sehr gut möglich, dass das letzte Haftdrittel zur Bewährung ausgesetzt wird.

Steuerhinterziehung mit Luxusautos: Prinz von Anhalt verurteilt

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13.09.2017 12:05
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