Keine Drogen - auch nicht bei Schicksalsschlägen 

Mittwoch, 08.04.2015 DOD

Er trauere um seinen verstorbenen Vater. Und außerdem habe ihn seine Freundin verlassen. Deshalb leide er an Schlafmangel. Drogen habe er nur einmal zu sich genommen…

In Gelsenkirchen ging der Polizei ein Autofahrer ins Netz, dem die Beamten erheblichen Cannabis-Konsum nachweisen konnten. Der Fahrer wollte sich mit einer Erklärung über persönliche Schicksalsschläge aus der Affäre ziehen, die Beamten ihrerseits zogen den jungen Mann jedoch ohne zu zögern aus dem Verkehr. 

Am Ende ist nicht nur die Freundin weg

Drogen am Steuer sind tabu. Egal, welche Schicksalsschläge man auch hinnehmen musste. Wer dennoch berauschende Substanzen wie Cannabis konsumiert und Auto fährt, muss mit Strafen rechnen. Unter Drogeneinfluss stehende Autofahrer verlieren ihren Führerschein und können sich auch nicht herausreden. Der Mann verlor also nicht nur Vater und Freundin, sondern auch seine Fahrerlaubnis. „Die Entscheidung, ihm diese zu entziehen, ist rechtlich nicht zu beanstanden“, urteilten die Richter…

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Urteil vom 09. September 2014, Az. 9 K 2633/14 

Polizeikontrolle

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08.04.2015 08:03
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